Nestlé wurde in Venezuela für das "Horten" von Milchpulver bestraft. Vor dem Hintergrund der Inflationsbekämpfung hatte die Regierung verstärkt Preiskontrollen durchgeführt. Der Schweizer Lebensmittelmulti wurde laut dem staatlichen Institut für Konsumentenschutz (Indepabis) mit einer Geldbuße von 88.373 US-Dollar belegt. Das Milchpulver sei nicht in einer der kommerziellen Einrichtungen des Staates gefunden worden. Nestlé habe am 24 November 10 t Milchpulver für ein Lager in Barcelona und am 28. dieses Monats weitere 15 t erhalten, ohne jedoch die erste Tranche verkauft zu haben. Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Agencia Venezolana de Noticias (AVN) argumentierte das Unternehmen, dass das Pulver aus Mangel an Fahrzeugen nicht verteilt werden konnte. Vor wenigen Tagen wurde bereits der italienische Lebensmittelkonzern Parmalat verdächtigt, Milchpulver unerlaubt zu horten.
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