"Die Talsohle am Milchmarkt ist durchschritten. Die Nachfrage nach Molkereiprodukten auf dem Weltmarkt zieht an und die Preise steigen. Von dieser Entwicklung werden die Mitglieder der genossenschaftlichen Unternehmen profitieren", so Manfred Nüssel, Präsident des Deutschen Raiffeisenverbandes (DRV), in einer Pressemitteilung
Zahlreiche Indikatoren sprähen für eine weitere positive Entwicklung. Nachdem in den vergangenen Monaten eine Entlastung durch die Intervention erfolgte, sind die öffentlichen Ankäufe mittlerweile zum Erliegen gekommen. Der Rohstoffwert für Milch hat sich im September um 2,1 ct auf 22 ct/kg verbessert. Die sich stabilisierenden Marktverhältnisse haben bei wichtigen Milchprodukten wie Butter, Käse und Milchpulver zu kontinuierlich gestiegenen Notierungen geführt. Unterstützt wird die festere Markttendenz durch die sich ihrem saisonalen Tiefpunkt nähernden Milchanlieferungen.
Bei den anstehenden Preisverhandlungen mit dem Lebensmitteleinzelhandel werden sich die Molkereigenossenschaften lt. Nüssel für weitere Erlösverbesserungen einsetzen. Weiterhin müsse der in der nationalen und europäischen Milchmarktpolitik eingeschlagene Kurs konsequent fortgesetzt werden. „Zudem mahne ich einen verantwortungsvollen Umgang mit den in den vergangenen Monaten aufgebauten Interventionsbeständen an, um die positive Weiterentwicklung des Marktes nicht zu gefährden", schreibt Nüssel weiter.
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