Der Europ. Rechnungshof kommt in einem heute vorgelegten Bericht zu der Empfehlung, dass die Kommission die Preisbildung im Milchmarkt überwachen sollte. Die Margen der Milcherzeuger seien gering, Preisvorteile durch sinkende Milchpreise kämen nicht beim Verbraucher an, lauten einige der Kernaussagen des Berichts. Die Konzentration auf Verarbeiter- und Handelsseite dürfe Landwirte nicht zu „Preisempfängern" machen und auch nicht die Chance der Konsumenten, an Preissenkungen zu profitieren, einschränken. Zwischen 2000 und 2007 seien die Verbraucherpreise für Milcherzeugnisse um 17 % gestiegen, während die Milchpreise um 6 % sanken, so der Rechnungshof.
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