„Angesichts zunehmender Preisvolatilitäten auf den Agrarmärkten sind die Unternehmen dringend auf funktionsfähige Warenterminbörsen angewiesen“, erklärte DRV-Präsident Manfred Nüssel bei der Bilanz-Pressekonferenz. Die zunehmende Weltbevölkerung, wachsende Nachfrage aufgrund veränderter Ernährungsgewohnheiten, die Nutzung von Ackerflächen zur Produktion von Biokraftstoffen und steigende Energiekosten erhöhten die Spannung auf den internationalen Agrarmärkten. Insbesondere Grundnahrungsmittel wie Getreide, Mais und Reis, aber auch Milch seien seit einigen Jahren größeren Preisschwankungen unterworfen. „Gerade jetzt bieten Warenterminbörsen den Handelsunternehmen, Verarbeitern und letztlich auch Landwirten eine der wenigen verbliebenen Möglichkeiten zur Absicherung gegen finanzielle Verluste. Ziel muss es deshalb sein, das Handelsvolumen an den europäischen Warenterminbörsen zu erhöhen – und nicht zu verringern“, betont Nüssel.
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