Heute fand am Emmi Produktionsstandort in Suhr AG eineKundgebung von Milcherzeugern statt. Die bäuerliche Interessengemeinschaft BIG-Mhatte zuvor behauptet, dass es im Schweizer Milchmarkt drunterund drüber gehe. „Die Milchverarbeiter schreiben von Jahr zu Jahr neueRekordzahlen, während die Produzenten immer weniger wissen, womit sie ihreRechnungen bezahlen können.“, so die Interessengemeinschaft. Während Milchoffenbar so gefragt sei, dass die Verarbeiter weiterhin große Mengen bei denBauern bestellen, gehe das das Fett nicht weg. Der Butterberg wachse weiter. UndEmmi verfüge über das größte Butterlager der Schweiz. Diese Behauptung weist Emmientschieden zurück. Das Unternehmen verkaufe rund die Hälfte der Butter in derSchweiz, lagere aber lediglich etwa 30 % des aktuellen gesamtschweizerischenButtervorrats von 8000 t. „Das ist folglich unterproportional verglichen mitdem Schweizer Durchschnitt. Der aktuelle Buttervorrat von 2500 Tonnen bei Emmientspricht in etwa einem Monatsabsatz des Unternehmens - eine übliche Menge“,so Emmi. Das Unternehmen beschaffte seine Milch seit jeher gemäß den Bedürfnissen desAbsatzmarktes, d. h. man kaufe so viel ein, wie benötigt werde. Das Butterlagerbei Emmi liege etwas über dem Vorjahr. Der Grund dafür sei, dass Emmi dieaktuelle Marktsituation nicht ausnütze und bei unterpreisigen Butterverkäufennicht vorbehaltlos mitmache. Um den Milchmarkt zu stabilisieren sprichtsich Emmi erneut für eine Lösung über dieBranchenorganisation Milch BOM aus. Die BOM sei die einzige Plattform, dieProduzenten, Verarbeiter und Detailhandel vereint und stelle folglich eineechte Chance dar.
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