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Food/Getränke: Trendometer 2020

Datum: 04.12.2019Quelle: Dr. Wieselhuber & Partner

Auf einer Skala von 1-10: Welche Trends scheuchen die Player aus ihrer Komfortzone, welchen „Impact“ haben sie auf die Branche? Branchenexperte Dr. Johannes Berentzen von Dr. Wieselhuber & Partner wagt eine Prognose – im Trendometer 2020.

 

Customer Journey – IMPACT 10
Die Customer Journey reicht von der ersten Idee eines Bedarfs bis hin zur Nutzung und im besten Fall zum Wiederkauf. Customer Journey Management umfasst die aktive Steuerung und Verbesserung von Nutzenerlebnissen der Konsumenten an den Berührungspunkten mit Marke, Produkt oder Dienstleistung. Ganz entscheidend sind dabei die sogenannten „magischen Momente“ entlang der Customer Journey, die aus Sicht jedes einzelnen Kunden über die Beantwortung der folgenden Fragen entscheiden: Wie kommt ein Angebot ins „Relevant Set”? Wie kommt es zur endgültigen Kaufentscheidung? Wie ist das tatsächliche Verwendungserlebnis? Wie werden Kunden loyal bzw. zu „Fans“? Wer diese Fragen beantwortet und entsprechende Maßnahmen in Angriff nimmt, stellt sich im rauen Wettbewerb 2020 gut auf.

 

Agiles Mindset – IMPACT 8
Agilität ist kein Trend oder Selbstzweck. Agilität ist vielmehr die Fähigkeit eines Unternehmens mit den immer dynamischer werdenden Veränderungen am Markt sowie steigender Komplexität umzugehen und schnell die erforderlichen Kompetenzen und Ressourcen bereitzustellen. Entgegen häufiger Annahmen ist Agilität auch keine Methode, sondern vielmehr ein Mindset, um sich in einer komplexen Welt maximal am Kunden auszurichten. Insbesondere Digitalisierung und eine zunehmende Kanalvielfalt für Verkauf und Kommunikation erhöhen für die Food/Getränke-Industrie die Komplexität – sie tut gut daran, dieser „agil“ zu begegnen.

 

Employer Branding – IMPACT 6
In den vergangenen Jahren zeichnet sich im „War for Talents“ eine Professionalisierung in der Personalarbeit und gleichzeitig der strategische Einsatz von Instrumenten auf Seiten der Arbeitgeber ab, um (potenzielle) Fachkräfte vom eigenen Unternehmen zu überzeugen. Mit einer starken „Employer Brand“ haben Unternehmen nicht nur Vorteile im Wettbewerb um Fach- und Führungskräfte, sondern können auch von reduzierten Gehaltszahlungen profitieren. Eine starke Arbeitgebermarke punktet dabei mit dem Dreiklang aus Bekanntheit, Sympathie und Attraktivität.

Roland Sossna / moproweb

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