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GEA-Umsatz gestiegen

Datum: 17.03.2020Quelle: GEA

Der Technologiekonzern GEA berichtet über 2019:

 

Der Auftragseingang erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,3 Prozent auf 4.931,1 Mio. EUR und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Im Auftragseingang enthalten sind 17 Großaufträge, hauptsächlich aus dem Molkerei- und Getränkebereich (Vorjahr: 13 Großaufträge). Der Umsatz legte um 1,1 Prozent auf 4.879,7 Mio. EUR zu. Einen signifikanten Anteil daran hatte das Servicegeschäft, das wechselkursbereinigt um 4,7 Prozent zunahm und zum Stichtag 32 Prozent des Konzernumsatzes ausmachte. Der Gesamtumsatz lag damit sowohl über der ursprünglichen Prognose, die von einem leichten Rückgang ausgegangen war, als auch geringfügig über der im Oktober 2019 angehobenen Prognose, nach welcher der Umsatz auf Vorjahresniveau bleiben sollte.

 

Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft: “Das Geschäftsjahr 2019 war für uns ein Jahr großer Fortschritte. Gegen den Trend im Maschinenbau sind wir leicht gewachsen und haben unsere Versprechen gehalten. Seit Januar 2020 arbeiten wir in der neuen divisionalen Organisationsstruktur, die unternehmerisches Handeln fördert. Wir haben die nötigen Restrukturierungen sogar schneller umgesetzt als erwartet. Mit der Schaffung eines Vorstandsressorts für Produktion und Einkauf haben wir die Weichen für weitere Effizienzsteigerungen gestellt.”

 

Restrukturierung

GEA konnte 2019 diverse Restrukturierungsmaßnahmen schneller als erwartet umsetzen. Dafür nötige Aufwendungen in Höhe von rund 47 Mio. EUR, die ursprünglich für 2020 geplant waren, konnte der Konzern daher schon auf Ende 2019 vorziehen. Gegenüber dem ursprünglich angenommenen Betrag von bis zu 55 Mio. EUR betrugen die Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr nunmehr insgesamt 105 Mio. EUR. Die Differenz resultiert fast ausschließlich aus diesem vorgezogenen Restrukturierungsaufwand für die bis Ende 2020 geplante Reduzierung von insgesamt rund 800 eigenen Mitarbeitern und Leiharbeitnehmern. Davon haben bis zum Jahresende 2019 bereits etwa die Hälfte GEA verlassen.

 

Strategie

Seit dem 1. Januar 2020 arbeitet das Unternehmen in der neuen divisionalen Konzernstruktur. In dieser tragen die einzelnen Divisionen volle Umsatz- und Ergebnisverantwortung. Weiterhin arbeitet GEA nachdrücklich an der Stärkung und verbesserten Steuerung des Servicegeschäfts.

 

Ausblick

“Vor dem Hintergrund der aktuell nur sehr schwer abschätzbaren Auswirkungen durch Covid-19 haben wir uns dazu entschieden, einen Ausblick zu geben, der die zum jetzigen Zeitpunkt wahrscheinlichsten Szenarien berücksichtigt. Dementsprechend erwarten wir eine leicht rückläufige Umsatzentwicklung. Aufgrund dieser nachteiligen Umsatzentwicklung gehen wir – auch unter Berücksichtigung der eingeleiteten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung – zum jetzigen Zeitpunkt von einem leichten Ergebnisrückgang aus. Trotz der derzeit aufgrund des Coronavirus bestehenden großen und weltweiten Herausforderungen sind wir im Hinblick auf die Erreichung unserer mittelfristigen Finanzziele 2022 angesichts der eingeleiteten Optimierungsmaßnahmen und weiterhin attraktiver Endmärkte nach wie vor sehr zuversichtlich”, erläutert Klebert.

Roland Sossna / moproweb

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