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Hochland

Hochland-Werke ab sofort klimaneutral

Datum: 22.07.2019Quelle: Hochland

 

 

Die Hochland Deutschland GmbH ist eines der ersten Unternehmen der Lebensmittelbranche in Deutschland, das seine Produktionsstätten ab sofort 100% klimaneutral betreibt. Für die Standorte Schongau, Heimenkirch sowie Dieue-sur-Meuse in Frankreich, das organisatorisch ebenfalls zur Hochland Deutschland GmbH gehört, hat der Käsehersteller Klimabilanzen für das Jahr 2018 erstellt.

Die Summe der direkten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2 gemäß Greenhouse Gas Protocol) belief sich demnach auf knapp 35.000 Tonnen. Diese Emissionen wird Hochland im Rahmen des Programms „ZNU goes Zero“ vollständig kompensieren, indem es in Projekte zur CO2-Bindung und -Vermeidung investiert. Der Käsehersteller arbeitet dabei mit Plant-for-the-Planet zusammen (https://www.plant-for-the-planet.org/de/). Die Initiative pflanzt für die „ZNU goes Zero“-Kampagne Bäume auf der Halbinsel Yucatan in Mexiko und fördert erneuerbare Energien über Zertifikate.

Kompensation leistet also einen echten, sofortigen Beitrag zum Klimaschutz. Darüber hinaus bildet Plant-for-the-Planet Kinder zu Klimabotschaftern aus. Auch Hochland organisiert im Herbst 2019 zwei Klima-Akademien für Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Die Anmeldungen laufen gerade. Gleichzeitig ermöglicht das Unternehmen damit durch Quersubventionierung eine weitere Akademie für Kinder in Botswana. Der Vertrag mit Plant-for-the-Planet läuft über zehn Jahre. Hochland hat sich damit langfristig verpflichtet, jedes Jahr seine CO2-Emissionen zu kompensieren.

Wo es möglich ist, arbeitet das Unternehmen darüber hinaus daran, eigenen CO2-Ausstoß zu vermeiden oder zu verringern, indem es zum Beispiel einen Teil des benötigten Stroms mittels Photovoltaikanlagen selbst erzeugt. Für den restlichen Strombedarf seiner Werke Schongau und Heimenkirch bezieht Hochland seit Anfang Mai 2019 zu 100% Ökostrom der VKW (Vorarlberger Kraftwerke). Für 2020 sind zusätzliche Maßnahmen geplant, um die eigenen Emissionen weiter zu reduzieren.

 

Greenhouse Gas Protocol

Das Greenhouse Gas Protocol ist ein Regelwerk zur Erfassung von Klimabilanzen. Es unterscheidet zwischen direkten CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) und indirekten Emissionen (Scope 3).

Die Scope 1-Emissionen stammen aus Emissionsquellen innerhalb des Unternehmens, z. B. die unternehmenseigene Produktion und der Fuhrpark.

Scope 2-Emissionen entstehen bei der Erzeugung von Energie, die von außerhalb bezogen wird, dies sind vor allem Strom und Wärme aus Energiedienstleistungen.

Scope 3-Emissionen sind sämtliche übrigen Emissionen, die durch die Unternehmenstätigkeit verursacht werden, aber nicht unter der Kontrolle des Unternehmens stehen, zum Beispiel bei Lieferanten, Dienstleistern oder Mitarbeitern.

 

 

Was bisher bei Hochland geschah

Bereits 2018 haben verschiedene Hochland-Nachhaltigkeits-Initiativen eingesetzt: Mit seinen Milchlieferanten für das Werk Schongau hat der Käsehersteller eine Vereinbarung geschlossen gegen die Verwendung von Totalherbiziden und gegen die Ausbringung von Gärsubstrat, wenn dieses Mikroplastik enthalten könnte. Darüber hinaus hat Hochland neue Milcherzeuger hinzugewonnen, die seit Anfang 2019 Biomilch und „Tierwohlmilch“ liefern, also Milch, die vom Deutschen Tierschutzbund zertifiziert ist. Hochland war auch das erste Unternehmen, welches in seinen Produktionsstätten in mehreren europäischen Ländern – Deutschland, Frankreich und Polen – eine Käseproduktion ohne Gentechnik etabliert hat.

Roland Sossna / moproweb

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