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Lösungen suchen statt Schuldfragen 

Datum: 12.01.2021Quelle: Milchdialog

 

Die am Milchdialog teilnehmenden Verbände und Organisationen halten die Diskussionen und das erneute Ping-Pong-Spiel zwischen Handel, Verarbeitern und Politik, wer wie viel Verantwortung für die aktuelle Butterpreissenkungen trägt, für wenig zielführend.

„Wir dürfen über der Schuldfrage nicht vergessen, dass es weitaus wichtiger ist, jetzt konstruktiv nach vorne an Lösungen für eine höhere Wertschöpfung für die Erzeuger zu arbeiten“, fordern die Teilnehmer des Milchdialogs. „Wir haben bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass alle Teilnehmer der Wertschöpfungskette Verantwortung übernehmen müssen, wenn es darum geht, den Landwirtinnen und Landwirten eine höhere Wertschöpfung zu ermöglichen. Dass die aktuelle wirtschaftliche Situation für die Landwirtschaft nicht tragbar ist, dürfte mittlerweile wohl Konsens sein. Vereinbarungen zwischen Handel und Landwirten sind wenig sinnvoll, wenn sich die Verarbeiter als unmittelbare Marktpartner weiterhin komplett wegducken.”

Sollte der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) zu einem Spitzengespräch einladen, seien die Verarbeiter aufgefordert, sich aktiv zu beteiligen, um Lösungen statt Schuldfragen zu erörtern. Die kurzfristige Öffnung der bestehenden Kontrakte als schnellstes Mittel, um Geld auf die Betriebe zu bringen, müsse dabei unbedingt Teil des Gesprächs sein.

Roland Sossna / moproweb

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