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Recycling statt Deponierung

Datum: 15.01.2020Quelle: IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen

 

 

 

In einem Interview in der „Welt“ denkt der neue EU-Kommissar für Umwelt Virginijus Sinkevicius laut über ein generelles Verbot von Kunststoffverpackungen in Europa nach. Die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen hält diese Überlegung für kontraproduktiv und fordert den Kommissar auf, mehr dafür zu tun, dass Kunststoffverpackungen in Europa nicht auf Mülldeponien landen, sondern recycelt werden.

 

Die IK hält solche Äußerungen für gefährlich, weil sie die Zukunft der Kunststoffverpackungen in einer Kreislaufwirtschaft in Frage stellen. „Der Kommissar sollte sich die Frage stellen, wie seine Äußerung bei denjenigen ankommt, die gerade über Investitionen in recyclingfähige Verpackungen oder Recycling-Anlagen entscheiden wollen. Wenn die Politik die Kunststoffverpackungen von der Kreislaufwirtschaft ausschließt, bleiben diese dringend benötigten Investitionen mit Sicherheit aus“, kommentiert IK-Hauptgeschäftsführer Dr. Martin Engelmann.

 

Die IK kritisiert die Wirkung solcher Verbotsforderungen auf die Verbraucher. „Teile der Politik suggerieren derzeit dem Verbraucher und Wähler, dass mit pauschalen Verboten die großen Herausforderungen bei Umwelt- und Klimaschutz bewältigt werden können. Dabei wird leider vergessen zu erwähnen, welchen Beitrag die Kunststoffverpackungen zum Beispiel zur CO2-Einsparung und zur Lebensmittelsicherheit leisten“, kritisiert Engelmann.

Roland Sossna / moproweb

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