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Strafanzeigen gegen Umweltministerin und BfN-Präsidentin

Datum: 22.05.2020Quelle: Land schafft Verbindung

Am 19. Mai 2020 wurde von Umweltministerin Svenja Schulze und BfN-Präsidentin Prof. Dr. Beate Jessel der Bericht zur Lage der Natur 2020 vorgestellt. Sämtliche Medien haben lt. „Land schafft Verbindung“ öffentlichkeitswirksam die diffamierenden Äußerungen geteilt, dass alleine die konventionelle Landwirtschaft, die in den letzten Wochen während der Corona-Krise noch als systemrelevant bezeichnet wurde, für den angeblichen schlechten Zustand unserer Natur verantwortlich gemacht wird.
Diesen Zustand kennt anscheinend aber nur das BMU, schreibt der Verband, sämtliche Rückmeldungen derer, die tagtäglich in und mit der Natur arbeiten und leben, würden das Gegenteil beweisen. Laut Ministerin Schulze wurde der Bericht anhand der gesammelten Daten von ehrenamtlichen „Laien-Naturschützern“ verfasst. Offensichtlich soll mit dem 62-seitigen „wertlosen Papier“ ein vermeintlich dringend notwendiger Naturschutz publiziert und gefördert werden.
Nutznießer dessen wären allein die Naturschutzverbänden. Speziell der NABU hat bekanntlich einige Mitglieder im BMU platziert, z. B. Frau Schulze, Herr Flasbarth, Herr Tumbrinck, erklärt Land schafft Verbindung. Das Modell der unseriösen Datenbeschaffung ähnelt dem Desaster mit den fehlerhaften Grundwassermessstellen und der daraus resultierten Düngeverordnung, gegen die aus diesem Grunde bereits juristisch vorgegangen wird.
Eine wissenschaftlich fundierte Basis ist beim vorliegenden Bericht ebenso nicht zu erkennen, weshalb Land schafft Verbindung gegen Ministerin Svenja Schulze sowie Prof. Dr. Beate Jessel Strafanzeige wegen Volksverhetzung, Verleumdung und rechtswidrigen Vermögensvorteil gestellt hat.

Roland Sossna / moproweb

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