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TOPOS-Studie 2019

Datum: 04.12.2019Quelle: TOPOS

 

 

Trotz Fachkräftemangel ist der Anteil weiblicher Führungskräfte in Unternehmen der Nahrungs- und Genussmittelindustrie nach wie vor stagnierend oder tendenziell sogar rückläufig. Dies ist das Ergebnis der diesjährigen TOPOS-Studie zum Thema Wege zur gezielten Rekrutierung weiblicher Führungskräfte in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Zwar zählen alle Betriebe, die im Rahmen der Studie befragt wurden, die Erhöhung der Frauenquote zu ihren Zielen – konkrete Maßnahmen wurden jedoch nur in knapp neun Prozent der Unternehmen definiert.

„Angesichts des derzeitigen Fachkräftemangels, der wie fast alle Branchen auch die Nahrungs- und Genussmittelindustrie betrifft, sollten Unternehmen das Potenzial weiblicher Fach- und Führungskräfte eigentlich als große Chance begreifen“, betont Studieninitiator Carl Christian Müller von der TOPOS Personalberatung angesichts der Ergebnisse der aktuellen Studie. „Umso ernüchternder, dass der Anteil sogar eher sinkt, anstatt zu steigen.“

Unter dem Titel Wege zur gezielten Rekrutierung weiblicher Führungskräfte in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie befragten vier Masterstudentinnen der Fachrichtung Business Management der FH Erfurt Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Luxemburg und den Niederlanden hinsichtlich ihrer Bestrebungen, den Anteil von Frauen in Führungspositionen zu erhöhen. Gleichzeitig zielten die Umfrage sowie einige persönliche Interviews auf Teil zwei der Studie ab, die Charakterisierung der idealen Bewerberin.

 

Die ideale Bewerberin

Wie überholt die Vorurteile gegenüber Frauen in Führungspositionen sind, macht schließlich die Charakterisierung der idealen Bewerberin durch die befragten Betriebe deutlich. Der Grund: Klassische und geschlechtsunabhängige Kriterien wie Berufserfahrung, Führungskompetenz und Branchenkenntnisse stehen in der Wunschliste an erster Stelle, ebenso wie entscheidende Soft Skills – Verantwortungsbewusstsein, Zuverlässigkeit, Belastbarkeit und Teamfähigkeit. Noch dazu gewinnt der Aspekt des Cultural Fit zunehmend an Bedeutung – gerade, wenn es um Führungspositionen geht.

Roland Sossna / moproweb

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