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WPC60 aus Ziegenmolke

Datum: 25.09.2020Quelle: Jongsma Engineering Solutions

Ausnutria strebt für alle seine neuen Produktionsanlagen das “Lights-out ” Prinzip an, d.h. es sollen keine (oder minimale) manuelle Eingriffe an den Prozessmaschinen vor Ort erfolgen. Um konzentrierte Ziegenmolke zu WPC60 verarbeiten zu können, wird Ausnutria in Heerenveen eine neue Anlage installieren, die von ALPMA geliefert wird. Besonderes Augenmerk wird dabei auf die Vernetzung aller automatisierten Komponenten auf IoT-Basis gelegt.

Das Herzstück des neuen Prozesses ist eine UF-Anlage, die für automatischen Anlauf und Produktion ausgelegt ist. Der Produktverlust wird durch die Betriebsart Smart++ minimiert. Der Wasserbedarf während der Reinigung wird durch eine sequentielle Spülung der Stufen reduziert.

Alle Ventile sind mit intelligenten Steuerköpfen mit 24/7-Selbstdiagnose ausgestattet. Die Steuerköpfe und Sensoren sind auf der Basis von IO-Link oder Profinet an das Steuersystem angeschlossen. Damit lassen sich neben den Prozessdaten auch eine Vielzahl von Werten für Wartung und Instandhaltung in Echtzeit ermitteln.

Die Peripherie zum Betrieb der UF-Anlage wird von ALPMA geliefert und besteht aus

  • Annahme, Entladung und Lagerung von RO-Ziegenmolkenkonzentrat
  • Lagerung und Versand von WPC60 und Laktose
  • Restmilchtank und Versand zur Minimierung der Abwasserbelastung
  • CIP-Anlage zur Reinigung der gesamten Anlage.

Das schlüsselfertige Projekt umfasst nicht nur die UF-Anlage und Peripherie, sondern auch die gesamte Automatisierung (für die der langjährige Partner Beenen als Subunternehmer beauftragt wurde).

 

Roland Sossna / moproweb

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