PET auch für Konsummilch

molkerei-industrie_11_2014

mi | Verpackung PET auch für Konsummilch Sidel präsentiert innovative Verpackungslösungen auf dem Ahlemer UHT Seminar Die Combi Anlage blockt die Streckblasmaschine für PET Flaschen direkt mit einem aseptischen Füllmodul, wodurch optimale hygienische Bedingungen geschaffen werden (Foto: Sidel) Im Rahmen des 18. Ahlemer UHT Seminars (8./9. Oktober2014 in Göttingen) hielt Torsten Kaiser, Business Development Manager bei Sidel, einen Vortrag mit dem Themenschwerpunkt kaltaseptische Abfüllung von HMilch. Der Vortrag passte inhaltlich ausgezeichnet zum Rahmenprogramm des Seminars, das den Fokus auf PET Lösungen, länger haltbare Milchprodukte und Prozesstechnik setzte. Sidel, führender Anbieter für PET-Komplettlösungen in der Getränke-und Molkereiindustrie und Teil der Tetra Laval Gruppe, stellte im Rahmen des Seminars seine Verpackungslösungen für H-Milch und andere 36 11 2014 | moproweb.de flüssige Molkereiprodukte vor. Torsten Kaiser betonte in diesem Zusammenhang, dass es von einem technologischen Standpunkt keinen Grund mehr gibt, Milch nicht in PET zu verpacken. Hierbei spielt der Einsatz von Flaschen mit Lichtbarriere, die die Haltbarkeit von Milch und anderen flüssigen Molkereiprodukten in PET Flaschen erhöht, eine wichtige Rolle. Trockensterilisation Die bekannten Vorteile von PET, seine Stabilität, vielfältigen Flaschenformen und seine Energie- und kosteneffiziente Herstellung kommen durch das patentierte Sidel Trockensterilisationsverfahren zunehmend auch der Milchindustrie zugute. Durch den Einsatz von Lichtbarrieren kann auch die empfindliche weiße Milch mit hohen pH Werten in PET verpackt werden, ohne dabei auf die Vorteile wie man sie von altbewährten Verpackungslösungen in Bezug auf Langlebigkeit kennt, verzichten zu müssen. Sidel wendet bei der Abfüllung von HMilch in PET-Flaschen bereits seit einiger Zeit ein Trockensterilisationsverfahren an, welches in mehreren Molkereien erfolgreich zum Einsatz kommt. Diese Technologie erlaubt es, die PET-Preformen mit einem H2O2 Gas zu bedampfen und gänzlich auf den Einsatz von Wasser zu verzichten. Trotz des Verzichtes auf Wasser werden dabei die gleichen hohen Entkeimungsraten wie bei herkömmlichen Nass-Sterilisationsverfahren erzielt. Das Verfahren wird auch auf die Flaschenkappen angewendet, wodurch auf Aluminiumfolie beim Verschluss verzichtet werden kann. Kaiser wies auf die zahlreichen Vorteile dieser Abfüllmethode hin. Für Molkereien stehen hervorragende Qualität und Produktsicherheit stets an oberster Stelle. Eine entscheidende Rolle spielt neben der hohen Entkeimungsrate und dem damit sichergestellten hohen Qualitätsstandard auch die Kosteneffizienz des Verfahrens. Im Bereich der operativen Kosten setzt das Trockensterilisationsverfahren von Sidel neue Maßstäbe, chemische Rückstände liegen nachweislich unter den vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Restwerten. Ein Ausrinsen der Flasche ist nicht erforderlich und spart somit auch hier Energie und wertvolle Ressourcen. Da die


molkerei-industrie_11_2014
To see the actual publication please follow the link above