Page 37

molkerei-industrie_11_2014

Entkeimung an der Preform und nicht an der fertiggeblasenen Flasche stattfindet, besteht mit dem Predis-Verfahren ein hohes Potential zum Einsparen des Flaschengewichtes und selbst komplexe Flaschenformen können problemlos und steril hergestellt werden. Flexible Anwendung Das von Sidel erfundene Trockensterilisationsverfahren Torsten Kaiser, Business Development Manager bei Sidel: Die Vorteile von PET kommen durch das Trockensterilisationsverfahren zunehmend auch der Milchindustrie zugute (Foto: Sidel) Da die Entkeimung an der Preform und nicht an der fertiggeblasenen Flasche stattfindet, besteht mit dem Predis-Verfahren ein hohes Potential zum Einsparen des Flaschengewichtes, auch komplexe Flaschenformen können steril hergestellt werden (Foto: Sidel) in Kombination mit der bewährten Combi Technologie bietet Kunden maximale Flexibilität. Die Combi Anlage blockt die Streckblasmaschine für PET Flaschen direkt mit einem aseptischen Füllmodul wodurch optimale hygienische Bedingungen geschaffen werden. Durch die Sterilisation der Preform, bei der die Flasche nicht schrumpft und die Anwenderfreundlichkeit der Anlage, die von einem Mitarbeiter bedient werden kann, wird die Linie besonders auch für kleinere Molkereien interessant. Das Sidel Combi System gibt Molkereien die Möglichkeit, schnell und zuverlässig zwischen Flaschenvarianten zu wechseln, ohne dabei lange Stillstandszeiten in Kauf nehmen zu müssen. Dieser Anlagentyp kann von 12.000 bis zu 48.000 Litern pro Stunde konzipiert werden und ist auf eine große Bandbreite von Flaschenvarianten anwendbar. Die Anlage liegt somit im mittleren bis hohen Geschwindigkeitsbereich. Sidel ist derzeit der einzige Hersteller der diese Sterilisations-Methode erfolgreich validiert hat und auch weltweit zahlreiche Referenzen für Produkte mit hohen pH-Werten nachweisen kann. Für den Kunden bedeutet das hohe Produktsicherheit und minimales mikrobiologisches Risiko. Kaiser ist besonders von den vielfältigeren und flexibleren Flaschenformaten, die sich durch den verstärkten Einsatz von PET im Bereich H-Milch und flüssige Molkereiprodukte ergeben werden, begeistert. Die immer breiter werdende Produktpalette für Milchprodukte wird nun durch Verpackungsvarianten unterstützt, die individuell auf die Anforderungen von Verbrauchern und Herstellern zugeschnitten werden können. Den stetig steigenden Anforderungen von Verbrauchern an die Handhabung und ansprechende Optik von Flaschen kann nun von Seiten der Molkereien besser entsprochen werden, und das bei deutlicher Kosten- und Energieeinsparung. Diese Vorteile machen den Einsatz von PET in der Milchindustrie zu einem zukunftsweisenden Konzept, dass bereits jetzt erfolgreich angewendet wird. LEUTE Peter Mark, Leiter des LVFZ für Milchanalytik in Triesdorf, wurde am 25. September in den Ruhestand verabschiedet. Der gelernte Landwirt und Agraringenieur nahm 1982 die Unterrichtserteilung in Kempten auf, ab 1985 war er im Bayer. Landwirtschaftsministeroim tätig. 1992 erfolgte seine Versetzung an das LVFZ Milchanalytik Triesdorf als stellvertretenden Leiter, 2007 wurde er zum Leiter berufen. Beim europäischen Milchindustrie-Verband, EDA hat der langjährige Vorsitzende und stellvertretende Vorsitzende Toni Meggle den Generationswechsel eingeleitet. Anlässlich der Jahrestagung in Stresa (Italien) übergab er sein Amt an Dr. Josef Schwaiger, Bremen. Der wiedergewählte Vorsitzende der Organisation Michel Nalet dankte dem ausscheidenden Kollegen Toni Meggle für sein jahrzehntelanges Engagement im Sinne der europäischen Idee. 11 2014 | moproweb.de 37


molkerei-industrie_11_2014
To see the actual publication please follow the link above