Technik/IT: - Optimierte Wärmeträgerflüssigkeit - Verpackung: - Erste Verpackung aus 100 % Nawaro

molkerei-industrie_11_2014

Tetra Pak bringt die erste Kartonverpackung, die vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen besteht. Die neue Tetra Rex-Verpackung ist mit bio-basierter LDPE-Folie beschichtet und verfügt über einen Verschluss aus bio-basiertem HDPE. Ausgangsmaterial für die beiden Bio-Kunststoffe ist Zuckerrohr. Hauptbestandteil der Verpackung ist FSC-zertifizierter Rohkarton aus Holz. Die neue Tetra Rex-Verpackung wurde in Zusammenarbeit mit Braskem, einem der weltweit führenden Hersteller von Biopolymeren, entwickelt. Sie ist ab Frühjahr 2015 erhältlich. Investitionen oder Anpassungen der bestehenden Abfüllanlagen sind nicht erforderlich. tetrapak.com 6 11 2014 | moproweb.de mi | Jubiläum Bakoma hat kürzlich eine aseptische Flexline FL 8/8 CA installiert Zudem begann Hamba mit der Herstellung so genannter „Milchstraßen“ für große Molkereien. Diese konnten täglich 60.000 PE-Flaschen in einem Arbeitsgang blasen, füllen und verschließen. 1969 eröffnete Hamba ein zweites Werk in Neunkirchen im Saarland. Hierhin verlegte das Unternehmen seine gesamte Produktion, während Hauptverwaltung, Ersatzteil- und Nachlieferfertigung zunächst an der Wupper blieben. Aseptik als Wettbewerbsvorteil Anfang der 70er-Jahre entwickelte Hamba dann als einer der ersten Anbieter am Markt Spezialmaschinen für keimfreie Becherverpackungen. Neben der Nassaseptik ging das Unternehmen dabei auch zur umweltfreundlicheren Trockenentkeimung mittels UVC-Strahlen über. Universal-Maschinen im Baukastenprinzip (BK) rundeten das Produktionsprogramm ab. Damit wurde ein schrittweises und variables Zusammenstellen einzelner Füllstationen nach Bedarf möglich. Die Dosiermengen lagen zwischen 100 und 1.000 ccm; die Becher konnten mit Siegel-, Spindel- oder Stülpdeckeln verschlossen werden. Verkaufsschlager waren der Becherfüller „BF 2400“ und die Baukasten-Anlage „BK 10.010/10“. Letztere füllte und verschloss je Takt 20 Becher à 150 g bei einem stündlichen Ausstoß von 36.000 Stück. Keine Maschine dieser Art erreichte zu diesem Zeitpunkt solch eine Leistung. Internationales Wachstum Im Jahr 2000 löste SIG die Familienführung ab und 2007 übernahm die OYSTAR Group mit weltweit neun Standorten das Unternehmen. Dies hat das internationale Wachstum weiter gefördert: Heute sind Hamba-Maschinen in mehr als sechzig Ländern auf der Welt im Einsatz. Dabei ist das mittlerweile in Saarbrücken ansässige Unternehmen spezialisiert auf Hochleistungs Füll- und Verschließmaschinen für flüssige und pastöse Produkte in vorgefertigte Becher aus Kunststoff oder Karton-Kunststoff-Verbunden sowie vorgefertigte Flaschen aus unterschiedlichsten Kunststoffen. Zum Beispiel hat kürzlich der drittgrößte Anbieter von Joghurtprodukten in Polen „Bakoma Sp.z o. o.“ eine „Flexline FL 8/8 CA“ installiert. Die aseptische Becherfüllmaschine befüllt und verschließt stündlich 38.400 vorgefertigte Becher mit Milch-Produkten. Kontinuierliche Innovationen Ein aktuelles Highlight von OYSTAR Hamba ist das patentierte, kettenlose Transportsystem „MultiFormat“. Es steigert die Verfügbarkeit von Anlagen für vorgefertigte Becher um bis zu 25 Prozent. Durch einen automatisierten Formatwechsel wird die produktive Zeit einer formatflexiblen Maschine erhöht, indem Rüstzeiten für Formatwechsel reduziert werden. So erfolgt der Zellenbrettwechsel innerhalb von 15 Minuten. Dadurch können auch wechselnde saisonale und landesspezifische Verpackungsformate lukrativ auf den Becherfüllanlagen produziert werden. Der Aufwand zur Instandhaltung der Anlagen wird ebenfalls verringert, indem zum Beispiel die Wartung der Transportkette inkl. Kettenlängung entfällt. Erste Verpackung aus 100 % nachwachsenden Rohstoffen Tetra Pak Optimierte Wärmeträgerflüssigkeit FRAGOL Mit Zitrec M präsentierte FRAGOL auf der CHILLVENTA ein technisches Wärmeträgerfluid auf Basis von Monoethylenglykol. Da die Inhibitoren in der Lösung bleiben, bildet sich keine den Wärmeübergang behindernde durchgängige Passivschicht, der Korrosionsschutz wirkt lokal. Der Wärmeübergang verbessert sich dauerhaft bis zu 20 % . Haupteinsatzgebiete sind sekundäre Kreisläufe in Klima- und Kälteanlagen zur Prozesskühlung. fragol.de


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