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molkerei-industrie_06_2012

Salzbad. Deswegen, so Paar, muss die Lake nicht nur gepflegt (Einstellung von Salzgehalt und pH-Wert), sondern mit Ausnahme nur weniger Betriebe, auch gereinigt werden. Gegenüber alternativen Verfahren (Dead- end-Filtration, Erhitzen, Kieselgurfiltration oder Chemie) bietet die Membranfiltration (MF, UF) Vorteile: mit geringen Investitions- kosten und ohne laufende Kosten für Fil- terhilfsmittel kann die Keimzahl auf einem niedrigen Niveau gehalten werden, Salzge- halt, pH-Wert und Chemie der Lake werden nicht beeinflusst, Fett und Käsestaub lassen sich abscheiden. Ein kontinuierlicher Betrieb ist möglich. Reifungsräume LBM-Geschäftsführer Rudolf Raith (rechts) moderierte den technologischen Vortrags- Laut Martin Barnickel, LVFZ Kempten, block, u. a. mit Martin Pöllner (links), Alpma, der ein System zur kontinuierlichen Bruchbe- reitung schilderte (Foto: mi) sollten beim Bau von Reifungsräumen keine Kompromisse eingegangen werden: Bassine-System an bauliche Gegeben- Salzbad der Wert einer Monatsproduktion über- heiten anpassen lässt – im Gegensatz Dr. Silke Paar, Alpma Prozesstechnik/LTH steigt die Gesamtinvestition in den Rei- zum Koagulator, der allerdings wiederum Dresden, widmete sich der Aufbereitung fungsraum. Als Beispiel führte Barnickel bessere Ausbeuten garantiert. Referenzen von Salzlake. Durch Molkenaustritt aus dem neben einigen Projekten, die er durchge- für das Bassine-System bestehen u. a. Käse, Ionenaustauschvorgänge, Eintrag von führt hat, auch den Bau von Reifungsräu- in Deutschland bei Bergader (Leistung Eiweiß, Übergang der Mikroflora usw. ver- men am LVFZ Kempten vor 7 Jahren an. 23.000 l/h, Weichkäse), im UK bei Cornish ändert sich die Zusammensetzung eines Barnickel publiziert in einer der nächsten Country (5.000 l/h, Weichkäse) und in der Salzbades permanent. Zahlreiche potenziell Ausgaben von molkerei-industrie eine Zu- Türkei bei Panagro (5.000 l/h, Weißkäse). gefährliche Mikroorganismen überleben das sammenfassung seiner Ratschläge. Leute Vor zahlreichen geladenen Gästen wurde am 24. Mai der langjährige Leiter des Instituts für Heinz-Jürgen Kroner wurde zum Lebensmittelqualität der LUFA Nord-West, Dr. Lutz Rudzik, in den Ruhestand verabschiedet. 1. Mai zum Geschäftsführer von Der promovierte Chemiker wurde 1981 Laborleiter bei der MLUA Hannover. 10 Jahre Pentair Südmo bestellt. Der Diplom- später wurde er Leiter der MLUA (später Ahlemer Institut). 2002 erfolgte nach der Fusion Braumeister war vorher Mitglied mit der MLUA Oldenburg die Verlegung der Ahlemer Aktivitäten zur LUFA Nord-West in des Board of Directors des Process Oldenburg. Engineering Segments der GEA National und international bekannt wurde Rudzik über die Infrarotspektroskopie, die er neben der Group AG und Geschäftsführer der APV Rosista Raman-Spektroskopie federführend zusammen mit Prof. Eberhard Wüst, FH Hannover, als Standard in Deutschland. der Milchanalytik einführte. An die 200 Publikationen, nicht nur über die Spektroskopie, dokumentieren den wissenschaftlichen Rang Rudziks. Sabine Buchholz, 42, ist seit April Ehrenamtlich übte Rudzik zahlreiche Funktionen aus, unter anderem war er Prüf- und Landesbevollmäch- im Produktmanagement von Opti- tigter der DLG, Leiter der deutschen IDF-Gruppe Physikalische Methoden, Arbeitsgruppenleiter beim VDLU- pack. Buchholz ist zuständig für die FA Methodenbuch, Mitwirkender bei DIN- und LMBG-Standardisierungen sowie Vorsitzender von InterLab. Vermarktung neuer Produkte, die Nachfolger von Dr. Lutz Ruzik wird zum 1. Juni der Chemiker Dr. Edgar Pundsack. Betreuung nationaler und europä- Verlag und Redaktion danken Dr. Rudzik für die jahrelange gute Zusammenarbeit und wünschen ihm und ischer Kunden und für die Koordinie- seiner Familie Glück und Zufriedenheit. rung der internen und externen Kommunikation. Termine LBM Jahrestagung 2012 5./6. Juli, Leipzig Der Landesverband Bayerischer und Sächsischer Molkereifachleute und Milchwirtschaftler e.V. (LBM) hält am 5. und 6. Juli in Leipzig seine Jahreshauptversamm- lung. Den Auftakt macht am 5. Juli um 19.00 Uhr der Begrüßungsabend. Besichtigt wird am Folgetag das frischli Milchwerk in Weißenfels. Den Festvortrag hält Uwe Feichtenbeiner, Fa. Catch up, zum Thema „Produktsicherheit und Qualität? „Gestern – Heute – Morgen“. Weitere Informationen/Anmeldung: Rudolf Raith, lbm.raith@t-online.de, Tel. 0981- 4661864. 24 06/12 · molkerei-industrie.de


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