Laut dem Bayerischen Landwirtschaftsminister Helmut Brunner
(CSU) trotzen die Agrarexporte des Freistaats der Wirtschaftskrise. Wie der Minister am
Mittwoch sagte, führte Bayern in den ersten neun Monaten 2009
Agrar- und Ernährungsgüter im Wert von 4,68 Mrd. Euro aus. Dies seien genau so
viele wie im Vergleichszeitraum 2007. Mit einem Minus von knapp 15 Prozent in
Vergleich zum Rekordjahr 2008 sei der Rückgang damit deutlich geringer als in
der Gesamtwirtschaft. Dort seien Einbußen von fast 25 Prozent zu verzeichnen. Rund
85 Prozent der bayerischen Agrarausfuhren gehen laut Brunner in die
EU-Mitgliedsstaaten. Hauptabnehmer ist Italien mit einem Exportanteil von 27
Prozent. Es folgen Österreich mit 12, Frankreich mit 10 und die Niederlande mit
8 %. Wichtigste Ausfuhrprodukte sind Käse, Fleisch und Fleischwaren, Milch und
Milcherzeugnisse, Bier und Hopfen.