Technik/IT - Energieeffizienz steigern

molkerei-industrie_11_2015

mi | Technik/iT Energieeffizienz steigern Energieintensive Industrien wie die Molkereiindustrie können je nach energetischen Voraussetzungen mit Hilfe von KWKKAnlagen große Einsparpotenziale nutzbar machen (Foto: EcoEnergyTherm) 26 11 2015 | moproweb.de Blick in ein BHKW-Containermodul von YADOS: Zu sehen ist die linke Motorreihe des V12-Motors mit Abgastrakt und Turbolader (Foto: EcoEnergyTherm) Steigende Energiepreise und die wachsende gesellschaftliche Sensibilität für Klima und Umwelt beeinflussen maßgeblich den Geschäftserfolg der milchverarbeitenden Industrie. Energie- und kosteneffizient gestaltete Produktionsabläufe werden zum wettbewerbsentscheidenden Faktor. Innovative Hochtechnologiesysteme auf Basis von Kraft-Wärme-Kälte- Kopplung (KWKK) bieten große Einsparpotenziale. Der Anlagenbauer YADOS, Hoyerswerda, und die, auf technische Planung und Ingenieurdesign spezialisierte EcoEnergyTherm GmbH, Hannover, geben praxisnahen Einblick in die Umsetzung effizienter Systeme. die milchverarbeitende industrie mit ihrem hohen anteil energiekosten an den gesamtproduktionskosten benötigt neben elektrischer energie und heizwärme kontinuierlich kälte für kühlung, klimatisierung und prozesse. angesichts des klimawandels und zunehmender Technologisierung wird der kältebedarf künftig noch wachsen. nachhaltige, energie- und kosteneffiziente Lösungen zur prozessabwicklung werden daher zunehmend attraktiver. Unsere Autoren: Olaf Besser, geschäftsleitung, silvio Müller, diplom-Finanzwirt, YadOs gmbh, hoyerswerda; axel Munsch, geschäftsführung, ecoenergyTherm, hannover eine nachhaltige und sichere alternative zu den zur kälteerzeugung häufig eingesetzten kompressionskältemaschinen bieten kraft-Wärme kälte-kopplungsanlagen (kWkk). die energieumwandlungstechnologie ermöglicht es den unternehmen, ihren strom vor Ort zu produzieren. die bei der stromerzeugung entstehende Wärme kann zur effizienten kälteversorgung und für weitere prozesstechnische abläufe genutzt werden. im besten Falle kann der primärenergiebedarf zur erzeugung von strom, Wärme und kälte so weit verringert werden, dass selbst in spitzenlastzeiten kein zusätzlicher strom zur Versorgung der kompressionskältemaschinen benötigt wird. Kostenreduzierung bis zu 30 % bei der Erzeugung von Wärme, Strom und Kälte Mit fortschreitender automatisierung, konstanter Leistungssteigerung der produktionsanlagen und steter Optimierung von Wärmerückgewinnungsprozessen zeigt sich in der Milch- und Molkereiwirtschaft, wie in allen energieintensiven industrien, ein abnehmender kraft-Wärme-kälte-kopplung


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