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Ernährung und Informatik verknüpft

Zum Wintersemester dieses Jahrs trat Silvio Waschina seine Professur für Nutriinformatik an der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) an. „Bei der Nutriinformatik nutze ich Methoden der Informatik, um das komplexe Wirken zwischen der Ernährung und dem menschlichen Organismus zu untersuchen. Dafür analysiere ich große Datensätze, sogenannte Big Data“, erklärt Waschina sein neues Arbeitsfeld. „Die Daten beschreiben unter anderem die Zusammensetzung von Lebensmitteln auf Ebene von Molekülen wie Zucker, Fettsäuren und Vitamine. Zusätzlich verwende ich Daten, die Aufschluss über den Gesundheitszustand des menschlichen Organismus geben.“ Dazu zählen etwa Blut- und Urinwerte oder das Körpergewicht.

Waschina studierte in Jena Bioinformatik, wo er anschließend auch promovierte. In seiner Doktorarbeit untersuchte er, wie Escherichia coli Bakterien die Arbeitsteilung auf Stoffwechselebene organisieren und dafür Symbiosen bilden. Nach Kiel kam er 2016, wo er am Institut für experimentelle Medizin des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH) arbeitete. Dort begann er auch seine Analyse des Mikrobioms.

Roland Sossna

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