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Millionen Liter Wasser sparen

Datum: 12.11.2020Quelle: KHS

 

Der verantwortungsvolle Umgang mit Wasser ist eine entscheidende Aufgabe. Zur nachhaltigen Einsparung bietet KHS der Getränkeindustrie effiziente Lösungen für den gesamten Abfüllprozess (Foto: KHS)

 

„Unser Ziel ist es, den Wasserverbrauch in der Getränkeherstellung auf das absolute Minimum zu reduzieren, ohne dabei die notwendige Hygiene zu vernachlässigen“, sagt Siegmar Stang, Executive Vice President Product Division Wet Area bei KHS.

Eine zentrale Rolle kommt dabei dem Hygienic Design zu. KHS gestaltet deshalb seine Anlagen besonders reinigungsgerecht: Der Verzicht auf tote Ecken, ein geradliniges Design sowie der Einsatz von hochlegiertem korrosionsbeständigem Stahl mit einer geringen Rautiefe verhindern, dass Anhaftungen entstehen. Das erleichtert die Reinigung, verkürzt die Dauer und spart nicht nur Wasser und Reinigungsmedien, sondern auch Energie. Außerdem steht die Maschine schneller wieder für die Produktion zur Verfügung.

 

Kompletter Verzicht auf Wasser

Bei den neuen Füllerplattformen von KHS sind die Vortische abgeschafft. Kanäle werden so ausgeformt, Schweißnähte so angeordnet und Dichtungen so befestigt, dass sich nichts daran ablagern und gegebenenfalls zu Verkeimungen führen kann. Darüber hinaus kann das Spülwasser ungehindert alle Flächen erreichen und rückstandsfrei reinigen. An anderen Stellen sorgt die Maschinengestaltung unter hygienischen Gesichtspunkten dafür, dass sogar ganz auf Wasser verzichtet wird: Bei den KHS-Dosenfüllern etwa ersetzen Servotechnik und Pneumatik die bisher verwendete, nassgeschmierte Kurven- und Rollen-Mechanik. „Je cleverer unser Design ist, desto weniger Wasser verbrauchen unsere Kunden“, resümiert Stang. „Insofern darf man die Tatsache, dass einer der weltweit größten Softdrinkhersteller den Wasserverbrauch pro Liter fertigem Getränk in den vergangenen 15 Jahren von 2,86 Liter auf 1,61 Liter reduzieren konnte, getrost auch als Beweis für unsere Innovationskraft sehen.“

 

Ein weiterer Hebel ist die synergetische Mehrfachnutzung in Kreisläufen. Dafür kommt beispielsweise erwärmtes Wasser aus der Vakuumpumpe auch im Kastenwascher zum Einsatz, Brauchwasser wird in Wärmetauschern genutzt oder Verdampfungsenergie zur Kühlung verwendet. Durch die Reduzierung der Abwassermenge verringert sich auch der CO2-Fußabdruck – denn die Wasseraufbereitung ist noch ein Prozess mit erheblichem Energiebedarf. Jede Einsparung reduziert den Ausstoß an Treibhausgas und sorgt so für eine bessere Ökobilanz.

 

Wassereinsparungen dank KHS-Technologie:

 

  • Mixer (CSD) bei der Produktion von bis zu 72.000 Litern pro Stunde: Wassereinsparung von bis zu 1,2 Millionen Liter pro Jahr durch Vakuumpumpe und gleichbleibende Temperatur mit eigenem Kühlsystem als geschlossener Kreislauf
  • Streckblas-Füllblock bei der Produktion von 36.000 1,5-Liter-Flaschen pro Stunde: Wassereinsparung von bis zu 33 Millionen Liter pro Jahr durch Wegfall des PET-Rinsers
  • Reinigungsmaschine bei der Produktion von 50.000 500-ml-Flaschen pro Stunde: Wassereinsparung von bis zu 32 Millionen Liter pro Jahr durch spezielle Trägersysteme, die weniger Wärme verschleppen und den Kühlbedarf somit reduzieren
  • Dosenfüller bei der Produktion von 70.000 Dosen pro Stunde: Wassereinsparung von bis zu 1,2 Millionen Liter pro Jahr durch wasserfreie Rollenschmierung und Faltenbalg statt Schiebedichtung
  • Kurzzeiterhitzer bei der Produktion von 60.000 Liter pro Stunde: Wassereinsparung von bis zu 2 Millionen Liter pro Jahr durch intelligente Schieberegister

Roland Sossna / moproweb

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